Online-Fortbildungen mit Karl-Josef Müller (12x/Jahr)

   
Die Fortbildungen finden einmal monatlich, jeweils an einem Freitag von 15.00 bis 18.20 Uhr (inkl. 20 min Pause), statt. Eine Videoaufzeichnung steht ab dem jeweiligen Seminar für einen Zeitraum von drei Monaten zur Verfügung.

In jedem Seminar werden mehrere Arzneien anhand von zumeist fünf bis sieben Fällen vorgestellt und gemeinsam analysiert und Differenzialdiagnosen besprochen. Zusätzlich werden ergänzend klinische Erfahrungen der Teilnehmer zusammengetragen und kompakte Arzneimittelbilder der jeweiligen Arznei vorgestellt.

Die Seminare bauen inhaltlich nicht aufeinander auf und können einzeln gebucht werden. Alle Patientendaten, die alle in anonymisierter Form weitergegeben werden, unterliegen der Schweigepflicht. Die Teilnahmegebühr liegt bei 40 Euro pro Seminar.
 

Der Dozent Karl-Josef Müller

Karl-Josef Müller ist bekannt aus einer über 20-jährigen deutschlandweiten Seminartätigkeit wie auch als Autor in verschiedenen Homöopathie-Fachmagazinen und eigenen Druckerzeugnissen (Kasuistik-Fallsammlungen, Arzneimittellehre "Wissmut"). Er arbeitet seit 1986 in eigener homöopathischer Praxis in Zweibrücken. Da für ihn grundsätzlich die gesamte Natur als potenzielles Heilmittel in Frage kommt, wird anschaulich vermittelt, wie in solch einem Fall Ergänzendes aus anderen Natur- und Geisteswissenschaften als zusätzliches Werkzeug hinzugezogen werden kann.
  

Fortbildungspunkte für Ärzte und Heilpraktiker

Live jeweils an einem Freitag von 15.00 bis 18.20 Uhr (inkl. 20 min Pause). Bei einer Live-Teilnahme wird Ihnen eine "Teilnahme" an der Fortbildung bestätigt (bei nur zeitweiliger Teilnahme wird Ihnen eine anteilige Punktzahl attestiert). Bei einer Nichteinwahl an der Liveübertragung bzw. nachträglicher Buchung wird Ihnen die "Bereitstellung der Aufzeichnung" bestätigt. Die Videoaufzeichnungen sind nach der jeweiligen Veranstaltung für einen Zeitraum von drei bis max. vier Monaten freigeschaltet.

Wichtige Hinweise zur Attestierung einer Teilnahmebestätigung (FoBi-Punkte): Eine Live-Teilnahme stellen wir u. a. dadurch fest, dass wir während des Webinars eine einfache Frage im Rahmen von zwei Umfragen veranstalten, deren Beantwortung erfasst wird. Beachten Sie bitte, dass bei Zoom eine Teilnahme an den Umfragen nur möglich ist, wenn Sie dem Webinar über den Zoom-Client (Zoom-App) beigetreten sind (nicht möglich bei Beitritt über den Browser). Wir weisen explizit darauf hin, weil u. a. die SQhT verlangt, dass in der Teilnahmebestätigung angegeben wird, auf welche Weise eine Teilnahme festgestellt wurde. Ungeachtet dessen nutzen wir auch Ihre Sichtbarkeit bei aktivierter Kamera und Chatbeteiligung zur Feststellung einer Teilnahme.

Ärztekammer: Eine Punktemeldung wird ca. vier Wochen nach der jeweiligen Veranstaltung an die Ärztekammer durchgeführt. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Veranstaltung bis zu diesem Zeitpunkt auch beglichen wurde. (Bei späterer Begleichung können Sie die Punktemeldung mittels Ihrer Teilnahmebestätigung selbst vornehmen.)

DZVhÄ: Es werden vier Punkte für den Erhalt des DZVhÄ-Diploms attestiert.

Heilpraktiker: Es werden vier Punkte Homöopathie-Fachfortbildung attestiert, bei einer nachträglichen Anmeldung eine "Bereitstellung der Videoaufzeichnung und der Unterlagen".

EMR (Schweiz): Es werden alle erforderlichen Angaben (genaue Zeiten, Referent, Inhalte: Arzneien und Fälle etc.) für eine Einreichung beim EMR attestiert. Eine "Teilnahme" kann Ihnen nur bei einer Einwahl zur Live-Veranstaltung bescheinigt werden. (Andernfalls wird Ihnen eine "Bereitstellung der Videoaufzeichnung und der Unterlagen" attestiert.)

FoBi-Punkte für Aufzeichnungen: Heilpraktiker können nach dem Anschauen einer Webinaraufzeichnung vier Punkte Homöopathie-Fortbildung attestiert bekommen. Dazu ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich, d. h., Sie müssen min. 80 % der Multiple-Choice-Fragen richtig beantworten. Bitte informieren Sie uns zu gegebener Zeit, damit wir Ihnen den Fragebogen mailen können. Die SQhT (Stiftung für Qualität in der homöopathischen Therapie) erkennt eine Punktevergabe nach bestandener Lernerfolgskontrolle an. Ob andere HP-Verbände dies ebenfalls akzeptieren, klären Sie bitte mit Ihrem Verband/Verein. Auch das EMR (Schweiz) hat bestätigt, dass bei videobasierten Selbststudium-Formaten mit Nachverfolgung des Lernfortschritts die Stunden (unsere Webinare: drei Stunden) angerechnet werden können, wobei sich das EMR vorbehält, jede eingereichte Weiterbildung individuell zu prüfen.

Rückmeldungen von Teilnehmern

"Ich würde mich gern zu allen weiteren Fortbildungen in diesem Jahr von Herrn Müller anmelden. Er hat eine sehr angenehme und praxisnahe Vortragsweise. Ich habe seit dem letzten Input über Digitalis wieder richtig Spaß an neuen Mitteln und der homöopathischen Arbeit überhaupt in meiner sonstigen schnelllebigen Praxisroutine."

Dr. med. Mandy Andresen, Hamburg (Aug. 2023)
 

"Jetzt ist es an der Zeit, Ihnen (natürlich auch Thomas) ein ganz herzliches Dankeschön für die hervorragende Organisation und Betreuung zu sagen. Man fühlt sich bei Euch nicht professionell, sondern warmherzig und familiär betreut. So machen die hochinteressanten Fortbildungen bei Karl-Josef Müller sehr viel Freude."

W. Bernig, HP aus Überlingen (Mai 2022)

Weitere Rückmeldungen ...
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Zukünftige Fortbildungen von Karl-Josef Müller

Sie erhalten am Mittwoch vor dem Veranstaltungstermin die Fälle und den Link zur Live-Teilnahme. Der Link zur Videoaufzeichnung wird innerhalb von drei Tagen nach einer Veranstaltung versendet. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 40 Euro. Alle Veranstaltungen wurden bei der Ärztekammer und dem DZVhÄ beantragt und werden seit Jahren ausnahmslos anerkannt.

6. November: Lycopodium und seine Satelliten - Moose, Flechte und ein Farn

Das Bärlappgewächs Lycopodium clavatum hat seinen festen Stammplatz unter den Polychresten. Doch was ist, wenn die homöopathische Diagnose "Lycopodium" nicht die erhoffte (dauerhafte) Wirkung zeigt? Vielleicht findet sich die Lösung bei einer der vier Arzneien, die allesamt grundlegende Ähnlichkeiten mit Lycopodium aufweisen. Nach einer Einstimmung auf Lycopodium mit dem Fall "Herzrhythmusstörungen" wird ein Fall vorgestellt, bei dem initial Lycopodium verordnet wurde, gefolgt vom Zwergenbecher "Cladonia pixydata", einer Flechte. Als weitere Differenzialdiagnose folgen die Praxiserfahrungen "Bandscheiben & Gelenke" und "Innere Unruhe" zum Echten Wurmfarn Filix mas. Zwei weitere lycopodiumähnliche sind das Weißmoos Leucobryum (Fall "Allergien und innere Unruhe") und das Islandmoos Cetraria islandica (Fälle "Chronische Sinusitis", "Neurodermitis"). Eine Fortbildung, die sicherlich auch erfahreneren Praktikern der Homöopathie reichlich neues Wissen und Praxiserfahrungen vermitteln wird.

4. Dezember: Ferrum und (eisenhaltige) Johannisbeeren

Ein ungewöhnliches Arzneispektrum erwartet Sie im Dezember: Ferrum und eisenhaltige Johannisbeeren. Von Ferrum metallicum werden die Fälle "Chronische Ekzeme", "Bluteisenstörung" und "Zustand nach Blutspenden" vorgestellt. Von den Johannisbeeren werden insgesamt vier Kasuistiken präsentiert. Die Rote Johannisbeere Ribes rubrum ist mit den Fällen "Anämie" und "Epistaxis" vertreten; man erkennt an den Titeln, dass ein Bezug zum Blut besteht. Die Überschriften der beiden Praxiserfahrungen zur Schwarzen Johannisbeere Ribes nigrum lauten "Furunkel/Karbunkel" und "Chronische Gastritis". Bei dieser Fortbildung wird möglicherweise Ihr Verständnis der Arznei Ferrum vertieft, während die Erfahrungen zu den Johannisbeeren für die meisten Teilnehmer homöopathisches Neuland darstellen dürften.

Noch erhältliche Videoaufzeichnungen von Fortbildungen der letzten Monate finden Sie weiter unten unter der Überschrift "Kürzlich vergangene Webinare, die noch erhältlich sind".

15. Januar: Lianen - "Verlangen nach Halt"

Lianen sind Kletterpflanzen, ein Lebensformtyp, der das äußere Gerüst von Bäumen oder Sträuchern als Halt benötigt, um an diesen emporzuklettern um so das Kronendach und damit das Sonnenlicht zu erreichen. Die in der Homöopathie bekanntesten Kletterpflanzen sind Ignatia und Bryonia alba. Erstere ist auf der Suche nach jemandem, an den sie sich emotional-bedürftig anklammern kann. Bei Bryonia äußert sich das "Halteverlangen" vor allem im Körperlichen als Verschlimmerung bei der kleinsten Bewegung und (Lage)Veränderung und Besserung durch (stabilisierenden) Druck. In diesem Webinar geht es um sechs weitere Kletterpflanzen, die verschiedenen Pflanzenfamilien entstammen. Der Wilde Wein Parthenocissus quinquefolia neigt in Beziehungen zu Überanpassung, die Polarität zwischen übermäßiger Anlehnung und einem vorhandenen Verlangen nach Eigenständigkeit lässt sich nicht vereinigen. Parthenocissus passt zu erschöpften Frauen mit schlaffem Bindegewebe und müden Venen. Beim Hopfen Humulus lupulus war folgendes Muster erkennbar: durch Verantwortung und Familie überlastet, sucht er Unterstützung und eine Schulter zum Anlehnen (DD Bambus). Er agiert planlos-unstrukturiert und uneffektiv und ähnelt hierbei Cannabis indica; beide Pflanzen gehören zur Familie der Hanfgewächse. Eine Besonderheit des Efeus Hedera helix ist, dass diese Pflanze größere Mengen an Jod speichert, was sich sonst fast nur bei Wasserpflanzen findet. Demzufolge ähnelt das klinische Bild sehr dem von Jod: Fehlfunktionen der Schildrüse, Herzrasen, Zittern und Gereiztheit bei Hunger, Gewichtsabnahme, Haarausfall, Erstickungsgefühle (am Hals) ... Familiär besteht ein Gefühl von Haltlosigkeit oder In-der-Luft-Hängen. Bei der Passionsblume Passiflora incarnata ist auffallend, dass sie auf jeden Konflikt mit Schlaflosigkeit und Herzklopfen reagiert. Sie hat Zusammenschnürungsgefühle in der Halsgrube, begleitet von "hyperthyreoten" Tendenzen mit Unruhe, schwieriger Gewichtszunahme und Verschlechterung durch Fasten. Ihre Rückenschmerzen sind so stark, dass sie ein Stützkorsett braucht. Sie würde gerne unabhängiger werden von der Unterstützung anderer. Auch bei der Kiwi Actinidia chinensis, die eine Wuchshöhe bis acht Meter erreichen kann, ist der Aspekt der Haltlosigkeit sehr präsent. Wenn der Partner abwesend ist, fällt Actinidia in sich zusammen, sie ist sehr unselbstständig. In ihrer Haltsuche kann Actinidia schlecht "nein" sagen und lässt sich zu viel aufladen. Die Arznei hat bei Haarausfall und neurologischen Erkrankungen mit sensorischen Störungen geholfen und kann sogar MS heilen, wenn das Gesamtbild passt. Komplettiert wird diese Fortbildung durch die "Seelenranke" Banisteriopsis caapi, aus ihr wird einer der beiden Hauptwirkstoffe des halluzinogen wirkenden Tranks Ayahuasca gewonnen; sie weist ein sehr "drogiges" Mittelbild auf.

5. Februar: Spinnen I - "Tödliche Bedrohung, Überaktivität und Theatralik"

Im Februar stehen zwei Kreuzspinnen und die Spanische Tarantel im Fokus. Tarantula führt ein ziemliches Theater auf: Kinder tanzen oder schlagen ein Rad in der Praxis um anschließend aufmerksamkeitsheischend händeringend auf den Boden zu fallen. Erwachsene verpacken ihre Theatralik subtiler. Sie schildern ihre Beschwerden mit großer Dramatik und reichlich imaginären Ausrufezeichen. Nicht selten handelt es sich um hochintelligente aber chaotische Menschen, die Probleme damit haben, Regeln einzuhalten. In der Anamnese erfährt man, das sie ihre Eltern als emotional kalt, unberechenbar und jähzornig erlebt haben. Die meisten Tarantula-Symptome sind allgemeine Spinnensymptome: nervöse Ruhelosigkeit mit zappeligen Beinen, Nervenanspannung bis hin zu Zittern und ruckartigen Bewegungen, Eile und Hektik, Tanzen zu rhythmischer Musik, Kaffee- und Zigarettensucht, körperliche Kälte, Unverträglichkeit von Enge am Hals, Träume von Spinnen und Leichen und eine Faszination oder Abneigung gegen die Farbe Schwarz. Ein für Spinnen ungewöhnliches Salzverlangen kann ein Hinweis auf Tarantula sein (Fälle: "Schlafstörung", "Unruhiges Kind", "Neurodermitis"). Die bei Tarantula angedeutete Bedrohungsthematik ("unberechenbare Eltern", Träume von Leichen, Faszination für die Farbe Schwarz) erreicht bei den Kreuzspinnen einen Höhepunkt. Schon durch eine einfache Frage fühlt sich die Gartenkreuzspinne Aranea diadema überfallen und in die Enge getrieben. Auf-der-Hut-Sein vor einer möglichen Attacke prägt ihr Leben. In ihren Träumen taucht aus dem Nichts ein Psychopath auf und sticht sie mit einem Messer. Wie einige andere Spinnen macht auch Aranea das wehrlose Ausgeliefertsein bei einer Narkose große Angst. Ihr Kontrollbedürfnis gebietet ihr, sich nie zu betrinken oder Drogen zu nehmen. Panikattacken oder klaustrophobische Flugangst sind typische Beschwerden von Aranea-Patienten. Klinische Schwerpunkte sind unter anderem Gesichtsneuralagien mit messerstichartigen oder brennenden Schmerzen, Ovarialzysten, stechende Schmerzen im Kreuzbereich und rheumatische Beschwerden, die sich bei nass-kaltem Wetter verschlimmern (Fälle: "Uterusmyomatosis", "Angststörung"). Die Brückenkreuzspinne Aranea ixobola ist homöopathisch fast gar nicht von der Gartenkreuzspinne zu unterscheiden. Ein mehrfach erwähntes Gemütssymtom ist ein freundlich-neckiger Kommunikationsstil, manchmal ist es auch mehr ein Trietzen des Gegenübers aus einer (boshaften) Neugier heraus. Die spinnentypische Unruhe und Anspannung finden sich auch bei ihr (vorgestellter Fall: "Weichteilrheumatismus").

5. März: Das große Cuprum-Webinar - "Weit mehr als nur Krampfarzneien"

Bei einem Cuprum-metallicum-Patienten dreht sich vieles um Begriffe wie "Gehorsam", "Krampf", "Disziplin". Ein Cuprum-Kind, das sich krampfhaft bemüht, die Vorgaben einer viel zu früh und zu umfangreich auferlegten Verantwortung zu erfüllen, muss stets die Kontrolle bewahren und seinen zornigen Wunsch nach Entspannung unterdrücken. Stattdessen ballt es die Faust in der Tasche, knirscht mit den Zähnen oder es entlädt sich in konvulsiver Rage durch Treten, Beißen, Zähne-Zeigen, Schlagen und Haarereißen (DD: einige Nachtschatten, Lyssinum, Aethusa). Im fortgeschrittenen Alter zeigen sich zunehmend eine gewisse Rigidität wie übertriebene Gewissenhaftigkeit, Eigensinn und eine Vernunfts- statt Gefühlsorientiertheit. Typische Erkrankungen sind bspw. Fieberkrämpfe, Asthma bronchiale, Magen- und Darmkrämpfe mit Durchfall, Hypertonie, Morbus Raynaud und Epilepsien. Und wie zeigen sich die AMB bei den Cuprumverbindungen? Bei Cuprum aceticum kommt zusätzlich zu den beschriebenen Wesenszügen folgende Thematik hinzu. Häufig findet sich eine enge und übertrieben lange gepflegte Mutterbeziehung. Die hyperprotektive Mutter lässt ihrem Kind weder Möglichkeit noch Luft, in "gefährlichen" Situationen (Treppenabsteigen, Straße überqueren, Schwimmbad) Eigenverantwortlichkeit zu erlernen. Den Patienten fehlt somit ein Stück Bewährung im Leben. Stattdessen suchen sie unbewusst eine (Ersatz-)Mutter, an die sie sich (symbolisch) klammern können. Rolltreppenfahren (< Abwärtsbewegung) oder in tiefes Wasser gehen werden als angstauslösend erlebt. Diesbzgl. passende Cuprum-aceticum-Rubriken sind "Anklammern, möchte stets die Hand der Mutter halten" und "Furcht zu fallen bei Kindern, hält sich an der Mutter fest". Zwei weitere Verbindungen die vorgestellt werden, sind Cuprum muriaticum und Cuprum cyanatum. Erstere ist die introvertierte Variante von Cuprum metallicum, letzterer hat die emotionale Sicherheit in der Kindheit gefehlt. Eine Angstneurose mit weißen Lippen, Herzrasen, nach Luft schnappen und der Empfindung, als würde die das Sternum wie von einer Krallenhand gepackt, gehören zum klinischen Bild (DD Hydrocyanicum acidum). Folgende Fälle werden vorgestellt: Cuprum: "Asthma", "Haarereißen", "Schlafstörung"; Cupr-acet.: "Verkrampfung, Erschöpfung", "Schlafstörung"; Cupr-mur.: "Chron. Enteritis"; Cupr-cyan.: "Angststörung".

9. April: "Alles tut weh - Arzneien mit Gliederschmerzen als Leitsymptom"

Wenn Gliederschmerzen als Hauptbeschwerde aufgrund ihrer Intensität und/oder Dauer in den Fokus rücken, sei es im Rahmen einer Virusinfektion oder auch als chronisches Symptom, rücken bestimmte Arzneien in den Vordergrund. In dieser Fortbildung werden drei Hauptarzneien ausführlich besprochen, voneinander differenziert und in ihrer chronischen Dimension beleuchtet. Die Influenzinum-Nosode Influenzinum hispanicum ähnelt in ihrem lebensdurstigen, freiheitsliebenden Wesen Tuberkulinum. Sie ist rastlos und gehetzt, hat Bewegungsdrang im Kleinen (Joggen) wie im Großen (Reisen) und will nichts versäumen. In ihr schlummert auch ein destruktives Gewaltpotenzial, (vermeintlich) bissige Hunde, Schlangen und Unterwassergetier ängstigen sie. Influenzinum heilt chronisch-rezidivierende Infekte der Atemwege, wie auch die die massive Schwäche und extremen Gliederschmerzen bei anderen Infekten. (Fälle: "Infekt", "Infektanfälligkeit", "Angstattacken".) Eupatorium perfoliatum ähnelt sehr der Trauma- und Verletzungsarznei Arnica montana. Abgesehen von seinen Hauptbeschwerden gibt es nicht viel von sich preis, außer ein paar Unfälle. Eigentlich wähnt er sich recht gesund und hält seinen Körper in Form. Aber die "Verletzungsthematik" schimmert immer wieder durch: Enttäuschungen empfindet er als "hart", Kopfschmerzen drücken aufs Auge wie von einem "blauen Fleck", Magenschmerzen sind wie eine "wunde Stelle" und bei Schmerzen kann es sogar sein, dass er ins Weinen kommt. Eine der Hauptindikationen von Eupatorium sind unspezifische, fieberhafte, grippale Infekte mit Gliederschmerzen "wie zerschlagen". (Fälle: "Neuralgie", "Verschleimung bei Trisomie".) Die dritte Arznei im Bunde ist der Korbblütler Echinacea purpurea. Der Idee einer starken Fassade wird sein Ruf als Stärker der Abwehrkräfte gerecht. Echinacea ist im frühen Stadium eines Infekts mit Gliederschmerzen und Kälteschauern (wie Eupatorium) angezeigt. Es beseitigt die Anfälligkeit für mit hohem Fieber einhergehende Infekte. Ansonsten finden sich typische Charakteristika eines Korbblütlers: Blutungen und Blutergüsse, Neigung zu Verletzungen in Verbindung mit einer Furcht vor Schlägereien/Verletzungen und der Neigung, Schmerzen zu "leugnen". Ein besonderer Bezug besteht zu septischen Prozessen mit Lymphknotenbeteiligung, bspw. nach Zeckenbissen oder Stichwunden, blutig eiternden Wunden, Karbunkeln und Abszessen. Auch die emotionalen Wunden des nachtragenden Echinacea heilen schlecht. (Fall: "Furunkulose".)

14. Mai: Schlangen II - "Lachesis bei Männern und Kindern - und die Abgottschlange"

Lachesis muta wird wesentlich häufiger bei Frauen als bei Männern verordnet. In dieser Fortbildung wird anhand von sechs Praxiserfahrungen dokumentiert, wie sich der Buschmeister bei Männern und auch bei Kindern zeigen kann. Die Titel der Fälle lauten: "Lupus erythematodes", "Rückenbeschwerden", "Chronischer Husten" und "Infektanfälligkeit" (drei Fälle). Die zweite Schlange, die vorgestellt wird, ist Boa constrictor. Sie wird anhand der Fälle "Hormonelle Störung" und "Karpaltunnelsyndrom" präsentiert. Einige Sätze zur Königsboa: Bei Boa geht es um "Schlingen". Ihr Essen schlingt Boa gierig und futterneidisch herunter, bes. in der prämenstruellen Phase nehmen die "Fressanfälle" überhand. Nach dem Essen ist sie rund, voll und müde. Boa neigt schon von Kindheit an zu Übergewicht. Vor den Menses lagert sie so viel Flüssigkeit ein, dass sie zwei BH-Größen größer braucht und einige Kilo mehr wiegt; die einsetzende Blutung verschafft Erleichterung. Zurücksetzende Ungleichbehandlung, wie bspw. die Bevorzugung einer Schwester, trifft Boas wunden Punkt. Zum Ausgleich klammert sie sich noch enger an ihre Mutter. In einem Anfall von Eifersucht könnte sie einer Konkurrentin "den Hals umdrehen" und sie erwürgen. Aggressionen frisst Boa zunächst in sich hinein. Es verschlägt ihr die Sprache, sie hat Klumpen- und Zusammenschnürungsgefühle und einen Würgereiz in der Kehle - bis ihr irgendwann der Kragen platzt. Eine bewährte Indikation ist das Karpaltunnelsyndrom. In diesem Webinar werden Sie Lachesis in seiner "männlichen Dimension" und mit der Königsboa eine neue Schlange kennenlernen. Der Referent hat bereits so viel klinische Erfahrungen mit der Boa, dass sich ein "rundes" Arzneimittelbild samt möglicher klinischer Indikationen herauskristallisiert hat.

4. Juni: "Syphilitica - Destruktion, verführerische Macht und sozialer Frust"

Zwei sehr spannende Arzneimittel werden im Juni vorgestellt. Zum einen die Schweinemilch Lac suillinum und zum anderen die Sauwurz Scrophularia nosoda, eine Pflanze aus der Familie der Braunwurzgewächse / Scrophulariceae (Digitalis, Euphrasia ...). Der Fokus dieser Fortbildung liegt auf Lac suillinum, da der Referent mit dieser Arznei eine Reihe von Praxiserfahrungen machen konnte, die ein tieferes Verständnis dieser neuen Milcharznei ermöglichen. Nachfolgend einige Anmerkungen zur Schweinemilch, von der die Fälle "Depression" (2x) und "Chron. Ekzem" vorgestellt werden. In Lac suillinum schlummern destruktive Mächte. Alles rund um Politik und Macht interessiert ihn. Er schwingt sich zum demagogischen Sprecher für die breite Masse auf, der die Fahne der Revolution in die Hand nimmt und in einer Art Allmachtsfantasie bestimmt, wo es langgeht. Mit seinem vordergründig sympathischen, hintergründig bedrohlichen Charisma zieht er seine Zuhörer in den Bann. Die erreichte Machtposition missbraucht er schleichend immer eigennütziger und radikaler. Eigene Bösartigkeit projizierend wittert er Bedrohung und Verrat (Hyoscyamus, Mercurius, Plumbum). Seine Rachefantasien (Nitricum acidum) gegen diejenigen, die ihn beleidigt haben, sind nicht zimperlich. Selbstdestruktion, wie ein Suizidversuch durch Durchstechen der Halsschlagader (Syphilinum), oder schleichend in Form von unmäßigem Konsum von Alkohol und anderen gehört zum Bild. Lac suillinum hört gerne Heavy- oder Death-Metal. Mathematik gehört nicht zu seinen Stärken (Syphilinum, Plumbum). Die  Arznei hat einen starken Hautbezug: es finden sich bösartige Furunkulose im Genital- und Abszesse im Analbereich, Akne im Gesucht und auf dem Rücken, juckende und Eiter sezernierende Ekzeme. Nachts hat er Speichelfluss (Mercurius). Allgemeine Symptome einer Milcharznei bestätigen die Arzneiwahl. Scrophularia nosoda ist dagegen eher das Opfer denn der Täter. Für ihn ist die Welt ein Ort, an dem Politiker nur "Schweinereien" verzapfen und sich alles um Macht und Habsucht dreht. Er, der "kleine Mann", fühlt sich ausgebeutet und ist dementsprechend unversöhnlich auf fast alle. Niemandem kann man trauen, alle belügen einen. Er hat "die Schnauze voll", ist beleidigt und neidisch. Als Kind war er immer derjenige, der einen Streit anfing. Selbst bekommt Scrophularia nichts erledigt, sein innerer Schweinehund würgt alles ab. Zu den körperlichen Schwerpunkten gehören juckende, "skrofulöse" Hautausschläge, die zu aggressivem Kratzen führen, einhergehend mit Lymphadenitis, Otitis und asthmaoiden Beschwerden. Die kleinen und großen Gelenke schmerzen rheumatoid und der Leber- und Blinddarmbereich scheint irritiert zu sein. Zu Scrophularia nosoda werden die Fälle "Drüsenschwellung" und "Gelenkschmerzen" vorgestellt.
  

Wissmut 6.0 - Materia Medica von Karl-Josef Müller

In der Version 6 ist die Materia Medica "Wissmut" von Karl-Josef Müller als letzte große Version erschienen (eine Ausgabe 7 ist nicht mehr geplant). Gegenüber der Version 5 (2016) sind ca. 80 neue Arzneimittel dazugekommen und zahlreiche bestehende Arzneimittelbilder wurden erweitert; der Seitenumfang beträgt mittlerweile 782 Seiten (Versionen 3/4/5: 571/628/699 Seiten). Auf folgender Unterseite des Thomas Schweser Verlags finden Sie weitere Informationen inkl. mehrerer Leseproben: Arzneimittelindex aller Wissmut-Ausgaben / AMB von Anacardium orientale / Beschreibungen von drei in Wissmut 6.0 neu hinzugekommenen Arzneien: Glonoinum, Haloperidol, Paris quadrifolia. Hier geht es direkt zur Bestellseite (Website des Thomas Schweser Verlags).
  

Webinarreihen von Karl-Josef Müller, die eine Zeit lang wieder angeboten werden

Nachfolgend finden Sie Webinarreihen, die aktuell eine Zeit lang wieder angeboten werden; bitte beachten Sie die Laufzeiten der jeweiligen Webinarreihe. Leider dürfen wir Ihnen bei nachträglicher Buchung einer Fortbildung keine FoBi-Punkte attestieren; stattdessen erhalten Sie eine Bestätigung über die Bereitstellung eines Links zur Videoaufzeichnung und den Erhalt der Unterlagen.

Informationen zu kürzlich vergangenen Webinaren, die noch erhältlich sind, finden Sie ganz unten auf dieser Webseite ("Kürzlich vergangene Webinare ...").


Webinarreihe "Nosoden" von Karl-Josef Müller

Neben den "reinen" Nosoden-Webinaren sind auch zwei weitere Webinare  enthalten, bei denen eine oder zwei Nosoden eine zentrale Rolle spielen. Aufgrund der Nachfrage sind die Aufzeichnungen dieser Webinarreihe bis 31. Dez. 2026 verfügbar.

Nosoden I: "Tuberculine" (diverse Tuberculinum-Präparate)

Insgesamt fünf "Tuberculinums" plus ein weiterer Exot werden anhand von Praxiserfahrungen vorgestellt. Von Bacillinum Burnett werden die Fälle "Bronchialschaden" und "Rückenschmerzen, COPD" vorgestellt, von Tuberculinum bovinum der Fall "Beschwerden durch Ossifikation nach Hüft-OP", von Tuberculinum aviaire der Fall "Chronische (Rücken-)Schmerzen" - ergänzt durch die Folgeverordnung von (potenziertem) Haloperidol. Tuberculinum marmorek wurde einem Kind wegen einer Neurodermitis verordnet. Zur Abrundung wird noch ein zweiter Fall "Prüfungsangst, Einschlafprobleme, Unterkühlung" von Haloperidol besprochen. Bei den Anamnese-Aufzeichnungen findet sich auch noch ein Fall von Ornithosinum (Papageienkrankheit), der aber aus Zeitgründen nicht besprochen werden konnte. Die Aufzeichnung ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

Nosoden II: Scharlachnosode, Masernabstrich und hämolysierende Streptokokken

Drei weniger gängige Nosoden stehen im Fokus der Fortbildung. Bei der Scharlach-Nosode Scarlatinum erinnert vieles an Carcinosinum, aber auch einzelne Aspekte von Tuberculinum (Angst, etwas vom Leben zu verpassen) und von Medorrhinum können vorhanden sein. Die Titel der Fälle lauten: "Bauchschmerzen seit sieben Jahren", "Schwieriges Kind", "Otitiden" und "Chron. Lymphadenitis und Infekte". Auch von der heftig-aggressiven Masern-Nosode Morbillinum werden vier Praxiserfahrungen vorgestellt: "Aggressives Kind", "Aggressionen und Schulverweigerung", "Impfschaden" und "Palmarekzeme, Nasenbluten, Durchfälle". Als Bonus wird noch der Fall "Chronische Tränenkanalentzündung" von Streptococcus haemolyticus präsentiert. Die Aufzeichnung ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

(Venerische) Nosoden III: Syphilinum und HIV-Nosode

Wie die syphilitischen Arzneien Plumbum und Thallium kann auch die HIV-Nosode ein kriminelles Potenzial aufweisen oder zur Trunksucht neigen. Schon als Kind litt sie unter dem Verfall der familiären Strukturen, heute ängstigen sie Verlustängste. Liegt eine Tendenz zur perfekten Anpassung und ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis vor, kann aber auch eine DD zu Carcinosinum erforderlich sein. Wenn die betroffene Person sexuell sehr offen ist und nichts im Leben verpassen will, kann die HIV-Nosode auch Medorrhinum ähneln. Auf der Körperebene zeigen sich vermehrt allergische Reaktionen auf Haut und Schleimhäuten. Es werden die Fälle "Enuresis nocturna", "Neurodermitis", "PAP 3d" und "Infektanfälligkeit" vorgestellt. Von Syphilinum werden folgende drei Fälle präsentiert: "Chronisches Quincke-Ödem", "Enuresis nocturna" und "Gestörte Impulskontrolle, Hyperaktivität". Die Videoaufzeichnung ist bis 31. Dez. 2026 abrufbar.

Polio-Nosode und drei Leguminosen: "Lähmung, Unbeweglichkeit, Stillstand"

Bei dieser Fortbildung dreht sich alles um ein Hauptthema, wie es von Poliomyelitinum, der Nosode des Kinderlähmung-Virus, zentral adressiert wird. Poliomyelitinum ist von unruhiger Natur, ständig in Bewegung; in ihrem Wesen ähnelt sie Tuberkulinum, Varicellinum und anderen Nosoden. Sie möchte ein lockeres Leben führen und sich nicht einschränken lassen. Dennoch, emotional wirkt sie mechanisch, gelähmt und unbeweglich. Ein Patient hatte Lähmungserscheinungen nach einer Corona-Erkrankung. Die Titel der drei anderen Patienten der Polio-Nosode lauten "Chron. Hüftschmerzen", "Absencen/Tagträume" und "Schlechter Allgemeinzustand". Viele Pflanzen aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae, Leguminosen) decken einen ähnlichen Themenbereich ab, Latyrus sativus mit ihren Lähmungen der unteren Extremitäten ist diesbzgl. am bekanntesten, besprochen werden aber folgende drei Hülsenfrüchtler: der Blauregen Wisteria sinensis ist eine innerlich zerrissene Arznei mit ausgeprägten (lähmenden) Entscheidungsschwierigkeiten - der Wechsel vom Passiven ins Aktive bereitet Schwierigkeiten (Fall "Burnout"). Die Mimose Mimosa pudica hat eine Tendenz zu Spastik der Extremitäten, konvergentem Schielen und krampfartigen Schmerzen (Fall "Angstkind"). Und das Echte Süßholz Glycyrrhiza glabra ist eine wunderbare Arznei, wenn ein Patient in der Rekonvaleszenz von einer schweren Erkrankung stecken geblieben, müde, schlapp und schwach ist (Fälle: "Rekonvaleszenzstillstand", "Beschwerliche Schwangerschaft").

Eine Sarkode und zwei Nosoden: Folliculinum, Carcinosinum und Pertussinum

Folliculinum und Carcinosinum, zwei Arzneimittel, die sich homöopathisch im Bereich der sog. Muttermittel befinden. Beide sind sehr mitfühlend, harmoniebedürftig, loyal, fürsorglich bis Sich-selbst-Aufgebend, verantwortungs- und pflichtbewusst; die vielen Muttermale und (zyklusabhängige) Beschwerden der Mammae sind weitere Gemeinsamkeiten. Folliculinum (Östrogenhormon) weist natürlich einen besonderen Bezug zum weiblichen Zyklus auf, Kinderlosigkeit kann ein großes Thema sein wie auch klimakterische Hitzewallungen. Von Folliculinum werden folgende Praxiserfahrungen vorgestellt: "Polyzystisches Ovar-Syndrom", "Migräne", "Dysovulation, Ekzem" und "Energielosigkeit". Von der Brustkrebs-Nosode Carcinosinum werden die Fälle "Rezidivierende Fieber" und "Ekzem mit Warzen" präsentiert. Als zweite Nosode folgt noch der Fall "Chronisch verstopfte Nase, Husten" der Keuchhusten-Nosode Pertussinum. Diese Praxiserfahrungen dokumentieren die Heilungspotenziale dieser Arzneien und, neben den Ähnlichkeiten, auch die jeweiligen individuellen Schwerpunkte. Die Aufzeichnung ist bis 31. Dez. 2026 abrufbar.

(Venerische) Nosoden IV: Medorrhinum, Chlamydia trachomatis und Sabina

Nach Nosoden III (Syphilinum, HIV-Nosode) geht es bei Nosoden IV um zwei weitere venerische Nosoden: Medorrhinum, gewonnen aus eitrigem Sekret einer akuten Gonorrhö, und die Chlamydien-Nosode, hergestellt aus dem Bakterium Chlamydia trachomatis; komplettiert wird die Fortbildung durch einen Fall von (Juniperus) Sabina. Der Referent schreibt zur Chlamydien-Nosode: Sexuelle Gedanken belasten Chlamydia. Sie fühlt sich sexuell bedrängt, stellt sich Menschen beim Sex vor oder denkt über die Tätigkeit einer Prostituierten nach. Wie Medorrhinum neigt sie zu urogenitalen Infekten mit brennenden Schmerzen und zu Herpes genitalis. Nachts leidet sich unter brennend heißen Füßen. Eine Gonarthrose wurde unter Chlamydia gebessert. Im Gemütsbereich aber ähnelt Chlamydia Carcinosinum. Sie ist ein harmoniesüchtiger Mensch, fühlt und handelt zu altruistisch. Auch in ihrem Verlangen zu tanzen, erinnert sie an Carcinosinum. Wiederum zeigt sich, ähnlich wie bei der Scharlach-Nosode Scarlatinum und der AIDS-Nosode, dass unbekanntere Nosoden häufig in Teilaspekten bekannten Nosoden sehr ähneln - aber dennoch nicht durch diese ersetzt werden können. Es werden folgende Praxiserfahrungen vorgestellt: Medorrhinum: "Harninkontinenz und Harnwegsinfekte", "Harnwegsinfekte", "Ohrenschmalz und Harnwegsinfekte"; Chlamydia trachomatis: "Präpubertäre Depression", "Reizblase und mehr"; Sabina: "Fehlgeburten, Husten, Sinnfragen". Die Aufzeichnung ist bis 31. Dez. 2026 abrufbar.

    
Ausschnitte von vergangenen Webinaren zur Ansicht.
   

Webinarreihe "Bäume - Thuja und seine Verwandten"

Erstaunlich viele Bäume, v. a. Nadelbäume, aber auch einige Laubbäume, erinnern in ihren (sykotischen) Grundzügen - Selbstzweifel, Schuldgefühle, Zwanghaftigkeit, ein Ich-bin-nicht-okay-und-muss-das-verbergen-Gefühl - an Thuja occidentalis; insofern ist Thuja eine Art "Leitarznei". Sollte ihre Verordnung aber keine, nur temporäre oder mäßige Wirkung zeitigen, ist möglicherweise einer der anderen Bäume die Arznei der Wahl. Daneben gibt es den ein oder anderen Baum, der sich in wesentlichen Aspekten von Thuja unterscheidet, wie bspw. die Eiche Quercus robur. Die Aufzeichnungen dieser vierteiligen Webinarreihe können bis 31. Dez. 2026 abgerufen werden.

Bäume I: "Zwangsstörungen"

Der Walnussbaum Juglans regia hat, ähnlich wie Thuja, häufig eine Erziehung mit rigiden Verboten und strengen Strafen erfahren, so ist Juglans ein zwanghafter Mensch geworden. Schamvoll-misstrauisch verschließt er sich, Fremde machen ihm Angst. Die Behandlungsgründe der Juglans-Patienten waren "Chronische Zystitiden", "Kopfhautekzem und Hypochondrie" und "Chronisches Ekzem". Auch die Hemlocktanne Abies canadensis ähnelt Juglans und Thuja, der Titel des Falles lautet "Zwangsneurose". Ausgeprägte Selbstzweifel sind auch dem Riesenmammutbaum Sequoiadendron giganteum zu eigen, der Patient kam in Behandlung wegen "schrecklich großer Prüfungsangst". Die Videoaufzeichnung ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

Bäume II: "Zwanghaftigkeit"

Es erwarten sie je drei Praxiserfahrungen der Schwarz-Erle Alnus glutinosa und der Rosskastanie Aesculus hippocastanum. Alnus glutinosa ähnelt in seinem Wesen vielen anderen thujaartigen Bäumen: Er ist unsicher-verschlossen, engstirnig und gewissenhaft-überverantwortlich. Im zwischenmenschlichen Bereich kann er dagegen sehr hart und mitleidlos sein (DD Guajacum). Die körperlichen Hauptbeschwerden der Patienten waren "Schlafstörungen mit Erschöpfung", "Pollinosis" und "Chronische Obstipation und Reizblase". Auch Aesculus hippocastanum ähnelt in einigen Aspekten Bäumen wie Thuja, Alnus & Co., aber es gibt auch solche, in denen er eigene Wege geht: Aesculus strebt auf die Bühnen der Welt, um sich zu zeigen - aber wie auch beim Riesenmammutbaum Sequoiadendron giganteum bestehen dabei enorme Versagensängste. Die Titel der Fälle der Aesculus-Patienten lauten "Varizen und mangelnder Selbstwert", "Gestörte Selbstwahrnehmung" und "Erschöpfungszustand". Die Aufzeichnung ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

Bäume III: "Schuldgefühle, Selbstzweifel, gebremste Persönlichkeitsentwicklung"

Guajacum enthält Aspekte der moralistisch-rigiden Prägung der Thujaartigen, auf der anderen Seite kommt ein destruktiv/sadistisches (zumeist väterliches) Element hinzu. Guajacum wurde nie erlaubt zu wachsen, das Selbstbewusstsein wurde klein gehalten, in seiner Persönlichkeitsentfaltung wurde es gebremst. Wachstumsschmerzen (syphilitischer Anteil), Zusammenschnürungsgefühle und Kontrakturen sind ein körperlicher Ausdruck dieses Hintergrunds. Die Titel der Fälle lauten "Hexenschüsse und Antriebslosigkeit", "Überverantwortlichkeit, Fingerknoten", "Gastritis und Migräne" und "Schleimstraße im Hals". Komplettiert wird diese Fortbildung durch den Thuja-Fall "Hypotonie und Zustand nach Mononukleose" und den Fall "Chronische Rückenschmerzen" des Buchsbaums Buxus sempervirens. Die mitgelieferten Unterlagen enthalten noch zwei Fälle von Syphilinum ("Chronisches Quincke-Ödem", "Enuresis nocturna"), die aber nicht besprochen wurden. Das Video ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

Bäume IV: "Eiche: Verlangen nach Verlässlichkeit und Stabilität" u. a.

Vier Fälle zweier Eichenarten sowie je ein Fall zweier anderer Bäume bilden den Abschluss der vierteiligen Baumreihe. Die Titel der Praxiserfahrungen der Stieleiche Quercus robur lauten "Infektanfälligkeit" (zwei Fälle) und "Furunkulose, Fistel". Wichtige, die Eiche beschreibende Attribute lauten introvertierter Einzelgänger, Verlässlichkeit, Gerechtigkeitssinn, (Familien)Tradition und verantwortungsvoll. Im körperlichen Bereich besteht eine Neigung zu grippalen Infekten mit ausgeprägten Gliederschmerzen, Sinusitiden und trockenem Husten. Komplettiert werden die Erfahrungen zur Eiche durch den Fall "Schokoladensucht" der Korkeiche Quercus suber. Den Abschluss bilden die Fälle "Bindegewebsrisse" der Weiß-Esche Fraxinus americanus und "Primäre Amenorrhoe und chronische Kopfschmerzen" von Cedron. Die Aufzeichnung ist streambar bis 31. Dez. 2026.
  

Webinarreihe "Pilze" von Karl-Josef Müller

Die Aufzeichnungen dieser dreiteiligen Webinarreihe aus den Jahren 2025/2026 können bis 31. Dez. 2026 abgerufen werden.

Pilze I: "Theatralisch und verrückt"

Nach einer Einführung in die homöopathischen Themen von Pilzpatienten werden fünf Praxiserfahrungen zum Fliegenpilz Agaricus muscarius vorgestellt. Der Referent betont dabei die Vielfältigkeit im Gemütsbild der Patienten, ein (relativ) einheitliches Gemütsbild ist für ihn nicht erkennbar. Ein Charakteristikum mancher Patienten, v. a. bei Kindern, sind Theatralik, unmäßiges, lautes Lachen und Herumalbern. Es wirkt so, als ob bei manchen Pilzpatienten schmerzhafte Erfahrungen im Leben keine nachhaltigen Spuren hinterlassen haben. Dennoch, eröffnet der Patient oder die Begleitperson die Diagnosen, ist Schluss mit lustig: Hirnschädigung oder -atrophie, schwere ADS, Epilepsie oder geistige oder körperliche Retardierung sind keine ungewöhnlichen Beschwerdebilder. Es werden folgende Agaricus-Fälle vorgestellt: "Z. n. Hemisphärendekonnektion", "Hypotonie", "Asthmoide Beschwerden, Zuckungen", "Autoaggressive Schilddrüse" und "Subakuter Husten". Es folgt der Fall "Unruhiges Kind", in dem alles nach einer Verordnung des Fliegenpilzes aussieht, die heilende Arznei war aber der Wiesen-Champignon Agaricus campestris. Zwei weitere Praxiserfahrungen runden die Fortbildung ab: der Grüne Knollenblätterpilz Agaricus phalloides (Fall "Depression") und der Riesenbovist Bovista lycoperdon ("Chron. Verdauungsbeschwerden"). Die Aufzeichnung ist bis 31. Dez. 2026 abrufbar.

Pilze II: "Symbiotische Abgrenzungsschwierigkeiten, urogenitale Beschwerden, Mykosen"

Beim Mutterkorn und dem Soorpilz Candida finden sich relativ häufig eine schwierige Beziehung zur Mutter. Secale-cornutum-Patienten haben diese manchmal als übergriffig und zu symbiotisch erlebt, nie jedoch als herzlich und warm. Folglich ekelt sie die Vorstellung, ihre Mutter zu umarmen, aber sich von ihr komplett abzunabeln, fällt ihnen schwer. Klinische Schwerpunkte sind die Gebärmutter (Totgeburten, präkanzeröse Veränderungen am Os uteri, Myome, Metrorrhagien), Durchblutungsstörungen (Raynaud-Syndrom) und schmerzhafte Missempfindungen in den eiskalten Gliedmaßen (Fälle: "Unreine Haut", "Psoriasis, Fluor", "Gesichtsekzem"). Und auch bei Candida albicans ist die Mutterbeziehung sehr problematisch. Die Betroffenen fühlen sich benutzt und "ausgesaugt", ein (ausreichend) eigenständiges Leben war und ist nicht möglich; in der Unmöglichkeit einer individuellen Entfaltung aufgrund elterlicher Dominanz ähnelt Candida sehr Carcinosinum. Die häufige Einnahme von Antibiotika und Antimykotika hat das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen (Candidosen), der gierige Hunger auf Süßes fördert auch nicht die (Darm)Gesundheit. Candida leidet an Blähungen und chron. Durchfällen (Fälle: "Schreikind", "Durchfälle, Ich-Schwäche", "Chronische Flatulenz"). Die Aufzeichnung ist freigeschaltet bis 31. Dez. 2026.

Pilze III: "Distanzlosigkeit, Übergriffigkeit, Symbiose"

Im dritten Teil zu den Fungi geht es um folgende drei Spezies: den Echten Pfifferling Cantharellus cibarius, den Fuß-/Nagelpilz Trichophyton rubrum und die Bierhefe Saccharomyces cerevisiae. Pilze benötigen einen Wirt, mit dem sie symbiotisch zusammenleben oder den sie (abgestorbenes, organisches Material) als Saprobiont zersetzen. Die Grenze, ob ein Miteinander zum beiderseitigen Vorteil ist oder ob es zu einer Schädigung des Wirtes kommt, ist dabei fließender Natur. So kann ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis vorhanden sein, was aber schnell in eine symbiotische Abhängigkeit kippen kann. Das mangelnde Gespür für Grenzen kann sich auf vielfältige Weise zeigen: übertriebenes und theatralisches Verhalten, provokantes Verhalten mit sexueller Komponente, maßloser Konsum von Alkohol/Drogen, generell ein mangelndes Gespür für Verhältnismäßigkeit und die richtige Dimension. Natürlich hat jeder Pilz seine eigenen Charakteristika: Beim Fuß-/Nagelpilz sind Dermatiden mit starker Rötung und juckende, Bläschen bildende Ekzeme ein klinischer Schwerpunkt; es kann auch sein, dass sich an den Füßen seit einer AB-Behandlung die Haut blasenartig ablöst. Dazu kommen ein ausgeprägter Bewegungsdrang (Agar.) und maßloser Appetit (Bovista). Als Kind hatte er eine symbiotische Mutterbeziehung. Die Bierhefe dagegen leidet unter schmerzhaften Blähungen, verschlimmert am Nachmittag (Lyc.) und nach Obst, Zuckrigem und Teigwaren. In der Vergangenheit trat ein Fußpilz mit juckenden Fußsohlen auf. Prinzipiell hat auch die Bierhefe Schwierigkeiten, rechtzeitig Grenzen zu setzen. Es werden folgende Fälle vorgestellt: Fußpilz: "Infekte und wunde Sohlen", "Hautprobleme", "Schlafstörung", "'Bauchstelle' und mehr"; Bierhefe: "Fußpilz etc.", "Blähungen", "Verdauungsstörungen, Neuralgie etc."; Pfifferling: "Erschöpfung", "Unorganisiertheit". Die Aufzeichnung ist bis 31. Dez. 2026 abrufbar.
   

Kürzlich vergangene Webinare, die noch erhältlich sind

Hier finden Sie kürzlich vergangene Veranstaltungen, deren Aufzeichnungen noch angeboten werden; bitte beachten Sie die Laufzeiten der jeweiligen Aufzeichnungen. Beachten Sie bitte, dass Ihnen bei nachträglicher Anmeldung keine FoBi-Punkte attestiert werden können. Sie erhalten eine Bestätigung über die Bereitstellung eines Links zur Videoaufzeichnung und den Erhalt der Unterlagen.

(Unerfüllter) Kinderwunsch

Die Aufzeichnung dieses Webinars ist nicht mehr erhältlich. Das Video ist noch freigeschaltet bis 31. Oktober 2026.

Kürbisgewächse - „Groll über Vergangenes und Angst vor der Zukunft“

Viele Kürbisgewächse benötigen viel Wasser, da ihre Früchte bis zu 90 % aus Wasser bestehen. Im homöopathischen Bild zeigt sich dies als "Ansammlung" von Gefühlen der Bitterkeit und der Verärgerung. Bryonia akkumuliert auf nachtragende Weise Ärger, Zorn triggert seine Beschwerden; der gleiche Mechanismus findet sich auch bei Colocynthis. Erst wenn die Betroffenen bspw. kolikartige Bauchschmerzen haben, erlauben sie sich, ihren (tieferen) Schmerz zu äußern und zu weinen. In gewisser Weise erinnert dies an Natrium muriaticum, aber beim Kochsalz liegen der Zurückhaltung von Gefühlen vor allem Enttäuschungen und Kummer aus zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde, während es bei den Kürbisgewächsen viele ärgerliche Kleinigkeiten sind, die die Betroffenen zum Entzürnen bringen. Körperliche Gemeinsamkeiten vieler Cucurbitaceae sind die Neigung zu Kopfschmerzen bei Wetterwechsel sowie eine auffällige Schmerzbesserung oder -verschlimmerung durch Druck. Es wurden Fälle zu folgenden Arzneien vorgestellt: Bryonia alba (Fälle: „Kreislaufbeschwerden“, „Depression“), Colocynthis („Kopf- und Bauchschmerzen“, „Magen-Darm und Kopfweh“), Schwammgurke Luffa operculata („Pollinosis“ (zwei Fälle), „Multiple Polypen“, „Chronischer Schnupfen“) und vom Gartenkürbis Cucurbita pepo („Endometriose“). Die Videoaufzeichnung ist bis 15. Nov. 2026 abrufbar.

Raubkatzen - Löwe, Tiger, Gepard

Lac leoninum (Löwenmilch) ist machthungrig und bestimmend, ggf. hat er schon als Säugling durch sein Gebrüll die Familie dominiert. In der Jugend rebelliert er gegen seinen Vater, später kommt es im Berufsleben zu Rangeleien und Problemen in der Hierarchie. Er fordert Respekt ein, hat aber auch einen hohen Selbstanspruch an sich. Ähnlich wie bei Aurum hat er Versagensängste und Höhenangst. Auch seine latent hypochondrischen Ängste bezeugen eine Diskrepanz zwischen seinem Selbstbild und seiner inneren Verfassung. Die Arznei heilt ganz unterschiedliche Krankheitsbilder, wie folgende drei Fälle belegen: "Schreikind", "Katarrhalische Schwerhörigkeit" und "Beklemmungen und Neurasthenie". Symptome einer Milcharznei können die Mittelwahl sichern. Der Gepard Acinonyx jubatus ähnelt der Löwenmilch. Auch er tritt kämpferisch, machtorientiert und autoritär auf. Er reagiert und denkt schnell, erschöpft sich aber auch schnell in seiner Intensität. Der Königstiger Panthera tigris dagegen unterscheidet sich dagegen von den beiden erwähnten Raubkatzen. Er ist nur schwer von der Katzenmilch Lac felinum zu unterscheiden. Tendenziell ist er ein eigenwilliger, einzelgängerischer Individualist, er will von niemandem abhängig sein. Ständig muss er essen, ständig hat er auch einen imperativen Harndrang und eine entzündete Blase. Von ihm wurden die Fälle "Blasenetzündungen, Dysmenorrhoe und Reizdarm", "Reizblase, Mastopathie" und "Wie ein Kleinkind" vorgestellt. Diese Fortbildung wird Ihnen neue Verschreibungsoptionen vermitteln, und auch erfahrene Praktiker werden sicherlich noch neue Aspekte zu diesen Raubkatzen in Erfahrung bringen. Die Videoaufzeichnung ist bis einschließlich 13. Dez. 2026 abrufbar.

Vulkane - Hecla lava und andere magmatische Gesteine

Hecla lava ist bekannt für seine Wirkung auf Knochen und Zähne. Seine allgemeinen Modalitäten ähneln teilweise denen von Silicea. Hilflose Entrüstung über die Ungerechtigkeiten aus dem Elternhaus hat Hecla lava geprägt. Es konnte sich früher nicht durchsetzen, die aufgestaute Wut äußert sich heutzutage nur sehr gelegentlich als Wutausbruch. Typischer sind Tränen, nächtliches Zähneknirschen und Zahnwurzeln, die schwelen und eitrige Herde bilden. Generell kann man sagen, dass Hecla wie andere Steinarzneien auf harte Gewebe (Knochen, Zähne) wirkt und bindegewebige Verdichtungen (Überbeine, Fersensporn, harte Warzen) oder Karies produziert. Die gastritischen Schmerzen fühlen sich wie ein Feuerball an (Fall "Kinderwunsch, Gingivitis"). Stromboli lava dagegen ist auch in seinem emotionalen Wesen feuriger, hitziger und aufbrausender. Hitzewallungen fühlen sich an, als ob man innerlich verbrennen würde, auch die Zunge brennt wie Feuer, Ekzeme sind rot und fühlen sich glühend an. Der Magen fühlt sich hart an wie ein Stein, in der Schilddrüse haben sich Knoten gebildet (Fall: "Hitzewallungen"). Bei Granit dagegen fällt eine Art emotionale Härte und Verschlossenheit auf. Beziehungen verlaufen immer wieder nach dem gleichen Ambivalenz-Muster: Suche nach Kontakt - Angst durch entstehende Nähe - Beziehungsabbruch. Druck, Schwere und Enge sind die typischen Empfindungen eines einsam eingemauerten Granit-Menschen (Fälle: 2 x "Asthma"). Und was ein Porphyr ist (Fall "Allergien") und welche Thematik und Symptomatik zur Verordnung von Basalt führte (Fall "Nachtschweiße"), dokumentiert die Videoaufzeichnung, die bis 10. Januar 2027 abrufbar ist.